Sonntag, 28. Januar 2018

Besser schreiben: Allein mit Papier, Stift und Gehirn

„Die Handschrift ist der Weg in unser Gedächtnis.“

Laut Manfred Spitzer, Psychiater und einem der bekanntesten Gehirnforscher Deutschlands, ist Handschrift etwas motorisch ziemlich Komplexes und fordert Höchstleistung vom Gehirn.


„Eine fließende Schrift lässt auch das Denken besser fließen.“

Diese Woche stieß ich auf einen Artikel über die Vorteile des Erlernens der Schreibschrift in der Schule. Er hat auch mich aufhorchen lassen, denn:

- Das Entwerfen von Blog-Artikeln nur mit Stift und Papier halte ich für eine der schönsten kreativen Tätigkeiten, die ich minimalistisch angehen kann – ohne weitere Hilfsmittel wie Computer oder Internet!

- Mein Übersetzer-Job verlangt von mir, dass ich Rohübersetzungen in eine Form gieße, in der sie nicht mehr „übersetzt“ klingen. Am besten gelingt dies erfahrungsgemäß, wenn ich meine Texte mit dem Stift auf Papier überarbeite.

Empfehlenswert!

Die Handschrift ist der Weg in unser Gedächtnis.

Allein mit Papier, Stift und Gehirn – das kann geistig sehr anstrengend sein. Und es kostet oft Überwindung. Aber es lohnt sich! Denn: Eine fließende Schrift lässt auch das Denken besser fließen.

Samstag, 6. Januar 2018

Vorsätze fürs neue Jahr minimalistisch angehen

Es ist wieder so weit: Ran die guten Vorsätze fürs neue Jahr! Aber: Fasst man mehrere Vorsätze, scheitern diese meist schnell.

Warum also nicht einfach mal die Vorsätze fürs neue Jahr auf ein Minimum zurückfahren? Diesen Tipp aus meinem Entrümpelungskalender für 2018 halte ich daher für genial: Ein einziger guter Vorsatz reicht!

Vorsätze fürs neue Jahr auf ein Minimum reduzieren

Für mich beinhaltet dieser eine Vorsatz, mein brachliegendes Frühaufsteher-Experiment wieder aufzugreifen: früher aufstehen, um nach kurzem Morgen-Yoga in aller Ruhe bei einem Genießer-Frühstück in aller Ruhe mein PHP-Programmierbuch in aller Ruhe weiterzustudieren.

Dazu angeregt hatte mich 2014 Laura Vanderkams Bestseller „What The Most Successful People Do Before Breakfast“. Die verblüffende Einsicht des Buches: Frühmorgens ist für uns die beste Zeit, um das zu tun, wofür später am Tag oft keine Zeit mehr bleibt – was uns aber wichtig ist!

Laut Laura Vanderkam lohnt sich frühes Aufstehen für die Vorhaben, die zwar nicht sonderlich dringend sind, uns aber am Herzen liegen: mehr entspannte Zeit mit der Familie; das berufliche Weiterkommen (z.B. Lesen von Fachartikeln, Fortbildung); oder das eigene Wohlbefinden (z.B. Sport, Spiritualität).

Weniger ist tatsächlich oft mehr. So kannst auch du die berühmt-berüchtigten guten Vorsätze fürs neue Jahr auf ein Minimum bringen:

1. Wähle aus den vielen Vorsätzen einen EINZIGEN aus, der dir besonders wichtig ist.

2. Beschreibe ihn so KONKRET wie möglich.

3. Beginne SOFORT mit der Umsetzung und bleibe dran.


Will man mehrere gute Vorsätze im neuen Jahr umsetzen, verpuffen sie meist schnell. Warum also zur Abwechslung nicht mal mit nur einem Vorsatz ins neue Jahr starten?